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Martina Schettina

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Steckbrief Bildbeschreibung
Name:
Geb.:
Wohnort:
Land:
Tel:

Kunstr.:

e-Mail:
www:

Martina Schettina
1961 Wien
A-2103 Langenzersdorf
Austria
+ 43 (0) 2244 5403

Malerei

art.schettina@aon.at
http://members.aon.at/art-schettina

Weitere Tätigkeitsbereiche:
Grafik

Der Magier meditierend 53x38 cm
Mischtechnik auf Papier 94,
öS 7000,-/€ 508,70

Der Magier am Rande der Stadt
120 x 140 cm
Acryl auf LW, 01
öS 25.000,-/€1816,08

Der Magier vor Burg Kreuzenstein
120 x 140 cm
Acryl auf LW, 01
öS 25.000,-/€1816,08

Die Alte Brücke und das Mädchen
100 x 70cm
Acryl auf LW 99
öS 18.000,-/€ 1308,11

Das Mädchen am Neckar
100 x 70cm
Acryl auf LW, 99
öS 18.000,-/€ 1308,11

Vergangenheit und Zukunft
1961 geboren in Wien.
1979- 1983 Lehramtsstudium Mathematik und Physik.
Seit 1983 AHS-Lehrerin in Wien Künstlerische Ausbildung: 1993 Sommerakademie bei Prof Ulrich Gansert (Ass. v. Arik Brauer)
1994 Sommerakademie bei Peter Sengl
1995 Sommerakademie bei Hubert Aratym 1994 -1996 Lehrgang Malerei an der Künstlerischen Volkshochschule Wien,
1996 Abschluss bei Prof. Martinz. Seit 1989 Künstleratelier in Langenzersdorf, NÖ.
1995-97 Lehrbeauftragte der VHS Korneuburg,
1997-98 Mitglied der IAA (International Association of Art, Paris) .
Werke im Besitz des Landes Niederösterreich, der Gemeinde Wien, der Stadt Sofia (Grafikmuseum), öffentlicher und privater Sammlungen im In- und Ausland.
Ausstellungen
Einzel-Ausstellungen(Auswahl):
1992 Raiffeisenbank Langenzersdorf
1994 Bezirksmuseum Währing, Wien. Katalog.
1995 Landesmuseum Oberösterreich, Außenstelle Greisinghof Kulturzentrum Beivedereschlößl, Stockerau; Ursin Haus, Langenlois; Stadtgemeinde Friesach, Kärnten.
1996 Galerie Dr. Wintschnig, St. Veit/ Glan; Donauturm, Wien; Vienna Airport;
1997 Kulturzentrum Bergerhaus, Gumpoldskirchen; Gemeinde Wien, Wienstrom; Ankaufspreis British Petrol, Wien.
1998 Stadt Bayreuth, Deutschland. Galerie Haslinger im Arik Brauer Haus, Wien. 1999 Galerie Mots & Tableaux, Brüssel
2001 StudioGalerie Wolf Wien Hanak-Museum Langenzersdorf

Ausstellungsbeteiligungen:(Auswahl)

1993 Kulturzentrum Am Stiergraben, Neunkirchen; Galerie "Zur Ebenen Erde und im 1. Stock" Korneuburg.
1996 Galerie Gruber, Krems.
1998 Teilnahme an der Grafik Triennale Sofia, Bulgarien.
2000 NÖ Dokumentationszentrum für moderne Kunst, St. Pölten; Galerie Ihm, Stockerau
2001 Teilnahme an der Kunstmesse Salzburg

Preise & Auszeichnungen
1994 Plakatwettbewerb des Umweltministeriums; Sonderpreis
1997 Wienstrom, Ankaufspreis
2000 Wettbewerb des Weinbauvereins Langenzersdorf, 1. und 2. Preis,
2000 Ernennung zur Professorin durch BM Gehrer
Techniken
Meine bevorzugte Technik ist das Aquarell, übermalt mit Tempera. Die als Reisenotizen oder Aktstudien entstandenen Bilder sind dabei Ausgangsposition für den weiteren Dialog mit meinen Arbeiten. Die so entstandenen Werke übermale ich mit Tempera, setze schwungvoll figurale Darstellungen darüber, die dann , wie Schauspieler auf einer Bühne, Geschichten erzählen: Von Menschen, die magisch andere anziehen, von zwischenmenschlichen Dreiecksbeziehungen und seelischen Verstrickungen. Die Loslösung der Frau aus der Dominanz des Mannes , der die Rolle des Magiers in meinen Bildern spielt, ist mein zentrales Thema. Ich nenne deshalb diese Werke "Magierbilder".1999 entstanden erstmals großformatige Acrylbilder mit der Thematik der Magierbilder. Im Hintergrund kann man Architektur entdecken - alte Schlösser und Ruinen - und davor agieren die magischen Menschen und erzählen aus ihrem Leben. Daneben arbeite ich an Holzschnitten, die wiederum die menschliche (meist weibliche) Seele zum Inhalt haben. Ich male auch großformatige Ölbilder die Frauenakte, Landschaften oder Stilleben zum Inhalt haben. Und ich liebe die spontane Aussage eines schlichten Aquarells. Die Motive dazu finde ich oft in der Nähe meines Wohnorts Langenzersdorf, rund um den Bisamberg oder in Wien. Seit Weihnachten 2000 arbeite ich auch an keramischen Objekten. Meine in Blau- und Grün-Tönen glasierten Objekte, die sich winden und biegen, ohne glatten Kanten spiralig formen oder steil aufragen, stehen im spannenden Kontrast zu den Bildern.
Referenzen
Das Schöne hinterfragen- Das ist die primäre Ambition der Malerin Martina Schettina. Das Hässliche liegt stets um und neben uns. Schettina schafft farbkräftige und farbenfrohe Bilder. Sie stellt zur Diskussion. Einerseits Aktuelles, andererseits Traditionelles, das immer mehr verschüttet wird. Unsere Welt geht kaputt, meinen viele. Sie kann nicht kaputt gehen - so der wahrscheinliche Irrglaube nicht weniger Menschen. Sie beweisen es durch verhalten und Reaktionen. Die Zerstörung ist nicht aufzuhalten, wenn nicht bewusstes und gezieltes Handeln sie verhindert. Die malerischen Arbeiten der Jahre 93-94 sprechen vom Verfall, von Zerstörung, von traditionellen Gütern und Symbolen. Gleichzeitig strömen sie viel Lebensfreude und Hoffnung aus, lassen auf Genuss an der Schönheit der Dinge schließen. Sie hinterfragen magische Beziehungen zwischen uns, die mit Worten kaum auszudrücken sind. Und verschlüsselt werden zwischenmenschlichen Beziehungen, Strahlungen und Ausstrahlungen in einer von Politik und Kirche geprägten Gesellschaft hinterfragt.

Dr. Traude Hansen, Kunsthistorikerin und Mitglied im Verband Österreichischer KunstkritikerInnen Im Sept. 1994

Zu den Bildern von Martina Schettina


Wie aus zufälligen Funden zusammengefügt, verbinden sich die Dinge in den Bildern von Martina Schettina zu einer Figuration von Zeichen, Zeichen, der inneren Wahrheit von persönlichen und doch auch überpersönlichen Empfindungen. Die scheinbar unzusammenhängend nebeneinander stehenden Dinge, Geweihe, Blüten, Fragmente von Puppen und Kruzifixen, werden zu einer Sprache, ion der eine Erfahrung des Lebens sichtbar wird, eine Erfahrung, die die Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit unseres Seins mit umfasst. Diese Sprache ist eine Sprache der Malerei, und ihre Elemente sind Form und Farbe, Komposition und Thematik. Mit großer Energie leuchten die Farben und entwickeln die grelle Spannung der Kontraste mit ihren die Komposition beherrschenden Diagonalen. Der Malerin gelingt so aus einem Zugriff von großer Direktheit und Unbefangenheit Formulierungen voll von persönlicher Kraft und Authenzität.

Prof. Ulrich Gansert Assistenzprof. von Arik Brauer an der Akademie für Bildende Künste in Wien, Schillerplatz
Presse
Berichte zu meinen Ausstellungen erschienen in folgenden Zeitungen/Zeitschriften/TV/Radio:

1992 NÖN Korneuburg Nr. 45
1993 NÖN Neunkirchen Nr. 16
1994 UNSER WÄHRING (Museumszeitschrift) 3. Heft KATALOG
1995 MARIANIST Nr.4 und 5 März und April
95 WASWANNWO Stockerau
Juni 95 RUNDBLICK
Juni 95 NÖN Korneuburg Woche
24/1995 LANGENZERSDORFER HANDELS-UND GEWERBEBLATT
Juni 1995 BEZIRKSZEITUNG FLORIDSDORF
Juni 95 PALETTE 8/95 KLEINE ZEITUNG 27.7.95 TÄGLICH ALLES 9.8.95 1996 NÖN Korneuburg /3.Nov.96
1997 KURIER 6.4.97 NÖN Mödling Wo15/97 NÖN Korneuburg Wo44/97 RUNDBLICK Okt97
1998 DIE PRESSE 7. 5. 98 NÖN Korneuburg 21/20.5.98 24 STUNDEN FÜR WIEN Okt. 98
1999 RUNDBLICK Mistelbach Okt.99 NÖN Korneuburg Nov. 99 OCTANT Uni Antwerpen Nov. 99 PARNASS Heft4/99 MARIANIST 4/99
2000 FLORIDSDORFER BEZIRKSZETUNG Mai 2000 FLORIDSDORFER BEZIRKSJOURNAL Mai 2000 NÖN Korneuburg Mai 2000 NÖN Korneuburg Wo33/2000 NÖN Korneuburg Wo42/2000 KÄRNTNER WOCHE Aug.2000 MARIANIST (Titelblatt) Sep.2000 NÖN Korneuburg 47/2000 RUNDBLICK Nov.2000 TREFFPUNKT KULTUR mit Barbara Rhett am 13.11.2000 (TV-Beitrag in ORF 2)
2001 NÖN Korneuburg Wo11/2001 NÖN Korneuburg Wo14/01 NÖN Korneuburg Wo 18/01 NÖN Korneuburg 20/01 MITTEILUNGSBLATT DES MUSEUMSVEREINS LE 3/2001 Radio NÖ Morgenjounal (Radiobeitrag mit Interview) 20. 5. 01 Pressetext Hanakmuseum NÖN Korneuburg 21/01 NÖN Korneuburg 24/01 NÖN Korneuburg 25/01 RUNDBLICK 5/01 RUNDBLICK 6/01 LANGENZERSDORFER GEMEINDEBLATT Juni01 NÖN Korneuburg 35/01

Radio NÖ Morgenjounal

(Radiobeitrag mit Interview) 20. 5. 01 Text: Bilder der Künstlerin Martina Schettina sind ab heute im Hanak-Museum in Langenzersdorf zu sehen. Ihre Werke waren bereits in namhaften Galerien im In- und Ausland zu sehen.
Judith Weissenböck berichtet: Am Beginn der künstlerischen Arbeit von Martina Schettina standen farbkräftige Landschaften und Akte. Später wurde es für die Künstlerin wichtiger, Menschen und Landschaften zu verbinden. Martina Schettina nennt ihre Bilder Magierbilder. Magisch ziehen ihre Gestalten andere in ihren Bann und erzählen Geschichten vom Leben und Lieben und von der Emanzipation. Die Rolle der Frauen in Martina Schettinas Bildern hat sich in den Jahren ihres künstlerischen Schaffens gewandelt.

Zitat Interview: "Und zwar war es so, dass die Frauen am Anfang immer eher unterdrückt waren in den Bildern und der Mann eine sehr dominante Rolle gespielt hat... die Frauen sind dann immer selbstbewusster geworden, im 99-er Jahr habe ich dann sehr große Bilder gemalt in Acryl-Technik. Da waren dann einzelne Frauen, die das ganze Bild beherrscht haben."

Im Winter hat die Künstlerin Martina Schettina auch mit keramischen Arbeiten begonnen. Diese Objekte sind im Gegensatz zu den Bildern abstrakt.

Die Ausstellung im Hanak-Museum in Langenzersdorf wird heute um 11 Uhr eröffnet und ist bis 10. Juni zu sehen.
Aus unserem ORF Studio Weinviertel in Hollabrunn hat Judith Weissenböck berichtet.

Pressetext:
Ausstellung Hanak-Museum Langenzersdorf Eröffnung So. 20. Mai 11 Uhr Martina Schettina besitzt seit 1989 ein Atelier in Langenzersdorf und begann 1992 mit ihrer umfangreichen Ausstellungstätigkeit, die sie sowohl in namhafte Galerien Wiens ( Galerie Haslinger im Arik Brauer Haus) und NÖs führte (Galerie Gruber Krems, ), aber auch ins Ausland, so z. B. Galerie Mots & Tableaux Brüssel, Kulturamt der Stadt Bayreuth, D oder die Teilnahme an der Grafik-Triennale Sofia. Das Kulturamt des Landes NÖ würdigte die Tätigkeit mit einem Ankauf dreier Bilder, die dann auch bei der Gemeinschaftsausstellung "Ankauf" im Dokumentationszentrum für moderne Kunst in St. Pölten gezeigt wurden.

In der Ausstellung im Hanak-Museum Langenzersdorf wird erstmals der Versuch unternommen, die Entwicklung der Künstlerin von den ersten Ölbildern (ab 1993) bis zu den heutigen Werken (Magierbilder in Mischtechnik und Acryl) nachzuvollziehen.

Am Beginn standen farbkräftige Landschaften und Akte. Dann verband die Martina Schettina den Hintergrund mit den Menschen, um so etwas auszudrücken: Die Menschen, die magisch andere in ihren Bann ziehen, stehen vor den Hintergründen aus Landschaften wie Schauspieler auf einer Bühne und sie erzählen ihre Geschichte: Vom Leben und Lieben, von seelischen Verstrickungen und von der Emanzipation. Diese Bilder nennt sie "Magierbilder". Langsam lösen sich die Frauenfiguren von ihren Magiern - so nennt Schettina die Männer in ihren Bildern - und auf den großen Bildern des Jahres 1999 sind die Frauen schon stark genug, um allein ihren Weg gehen zu können. Die Frau hat sich aus der Unterdrückung befreit und kann nun als gleichwertige Gegenspielerin dem Mann gegenübertreten.

Das wird dann ab 2000/2001 sichtbar, wenn wieder magische Männer das Bild betreten. Diesmal allein. In den letzten beiden Bildern "Der Magier am Rande der Stadt" und "Der Magier vor der Burg Kreuzenstein" nimmt die Künstlerin wieder die Herausforderung an and das gleich in beachtlichen Dimensionen.

Martina Schettina 2001
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