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| Steckbrief |
Bildbeschreibung |
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Weitere
Tätigkeitsbereiche:
Grafik
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Der Magier meditierend 53x38 cm
Mischtechnik auf Papier 94,
öS 7000,-/€ 508,70
Der Magier am Rande der Stadt
120 x 140 cm
Acryl auf LW, 01
öS 25.000,-/€1816,08
Der Magier vor Burg Kreuzenstein
120 x 140 cm
Acryl auf LW, 01
öS 25.000,-/€1816,08
Die Alte Brücke und das Mädchen
100 x 70cm
Acryl auf LW 99
öS 18.000,-/€ 1308,11
Das Mädchen am Neckar 100 x 70cm
Acryl auf LW, 99
öS 18.000,-/€ 1308,11
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| Vergangenheit
und Zukunft |
1961 geboren in Wien.
1979- 1983 Lehramtsstudium Mathematik und Physik.
Seit 1983 AHS-Lehrerin in Wien Künstlerische Ausbildung: 1993
Sommerakademie bei Prof Ulrich Gansert (Ass. v. Arik Brauer)
1994 Sommerakademie bei Peter Sengl
1995 Sommerakademie bei Hubert Aratym 1994 -1996 Lehrgang Malerei
an der Künstlerischen Volkshochschule Wien,
1996 Abschluss bei Prof. Martinz. Seit 1989 Künstleratelier
in Langenzersdorf, NÖ.
1995-97 Lehrbeauftragte der VHS Korneuburg,
1997-98 Mitglied der IAA (International Association of Art,
Paris) .
Werke im Besitz des Landes Niederösterreich, der Gemeinde Wien,
der Stadt Sofia (Grafikmuseum), öffentlicher und privater Sammlungen
im In- und Ausland. |
Einzel-Ausstellungen(Auswahl):
1992 Raiffeisenbank Langenzersdorf
1994 Bezirksmuseum Währing, Wien. Katalog.
1995 Landesmuseum Oberösterreich, Außenstelle Greisinghof Kulturzentrum
Beivedereschlößl, Stockerau; Ursin Haus, Langenlois; Stadtgemeinde
Friesach, Kärnten.
1996 Galerie Dr. Wintschnig, St. Veit/ Glan; Donauturm, Wien;
Vienna Airport;
1997 Kulturzentrum Bergerhaus, Gumpoldskirchen; Gemeinde Wien,
Wienstrom; Ankaufspreis British Petrol, Wien.
1998 Stadt Bayreuth, Deutschland. Galerie Haslinger im Arik
Brauer Haus, Wien. 1999 Galerie Mots & Tableaux, Brüssel
2001 StudioGalerie Wolf Wien Hanak-Museum Langenzersdorf
Ausstellungsbeteiligungen:(Auswahl)
1993 Kulturzentrum Am Stiergraben, Neunkirchen; Galerie "Zur
Ebenen Erde und im 1. Stock" Korneuburg.
1996 Galerie Gruber, Krems.
1998 Teilnahme an der Grafik Triennale Sofia, Bulgarien.
2000 NÖ Dokumentationszentrum für moderne Kunst, St. Pölten;
Galerie Ihm, Stockerau
2001 Teilnahme an der Kunstmesse Salzburg |
1994
Plakatwettbewerb des Umweltministeriums; Sonderpreis
1997 Wienstrom, Ankaufspreis
2000 Wettbewerb des Weinbauvereins Langenzersdorf, 1. und 2.
Preis,
2000 Ernennung zur Professorin durch BM Gehrer |
| Meine
bevorzugte Technik ist das Aquarell, übermalt mit Tempera. Die
als Reisenotizen oder Aktstudien entstandenen Bilder sind dabei
Ausgangsposition für den weiteren Dialog mit meinen Arbeiten.
Die so entstandenen Werke übermale ich mit Tempera, setze schwungvoll
figurale Darstellungen darüber, die dann , wie Schauspieler
auf einer Bühne, Geschichten erzählen: Von Menschen, die magisch
andere anziehen, von zwischenmenschlichen Dreiecksbeziehungen
und seelischen Verstrickungen. Die Loslösung der Frau aus der
Dominanz des Mannes , der die Rolle des Magiers in meinen Bildern
spielt, ist mein zentrales Thema. Ich nenne deshalb diese Werke
"Magierbilder".1999 entstanden erstmals großformatige Acrylbilder
mit der Thematik der Magierbilder. Im Hintergrund kann man Architektur
entdecken - alte Schlösser und Ruinen - und davor agieren die
magischen Menschen und erzählen aus ihrem Leben. Daneben arbeite
ich an Holzschnitten, die wiederum die menschliche (meist weibliche)
Seele zum Inhalt haben. Ich male auch großformatige Ölbilder
die Frauenakte, Landschaften oder Stilleben zum Inhalt haben.
Und ich liebe die spontane Aussage eines schlichten Aquarells.
Die Motive dazu finde ich oft in der Nähe meines Wohnorts Langenzersdorf,
rund um den Bisamberg oder in Wien. Seit Weihnachten 2000 arbeite
ich auch an keramischen Objekten. Meine in Blau- und Grün-Tönen
glasierten Objekte, die sich winden und biegen, ohne glatten
Kanten spiralig formen oder steil aufragen, stehen im spannenden
Kontrast zu den Bildern. |
Das
Schöne hinterfragen- Das ist die primäre Ambition der Malerin
Martina Schettina. Das Hässliche liegt stets um und neben uns.
Schettina schafft farbkräftige und farbenfrohe Bilder. Sie stellt
zur Diskussion. Einerseits Aktuelles, andererseits Traditionelles,
das immer mehr verschüttet wird. Unsere Welt geht kaputt, meinen
viele. Sie kann nicht kaputt gehen - so der wahrscheinliche
Irrglaube nicht weniger Menschen. Sie beweisen es durch verhalten
und Reaktionen. Die Zerstörung ist nicht aufzuhalten, wenn nicht
bewusstes und gezieltes Handeln sie verhindert. Die malerischen
Arbeiten der Jahre 93-94 sprechen vom Verfall, von Zerstörung,
von traditionellen Gütern und Symbolen. Gleichzeitig strömen
sie viel Lebensfreude und Hoffnung aus, lassen auf Genuss an
der Schönheit der Dinge schließen. Sie hinterfragen magische
Beziehungen zwischen uns, die mit Worten kaum auszudrücken sind.
Und verschlüsselt werden zwischenmenschlichen Beziehungen, Strahlungen
und Ausstrahlungen in einer von Politik und Kirche geprägten
Gesellschaft hinterfragt.
Dr. Traude Hansen, Kunsthistorikerin und Mitglied im Verband
Österreichischer KunstkritikerInnen Im Sept. 1994
Zu den Bildern von Martina Schettina
Wie aus zufälligen Funden zusammengefügt, verbinden sich die
Dinge in den Bildern von Martina Schettina zu einer Figuration
von Zeichen, Zeichen, der inneren Wahrheit von persönlichen
und doch auch überpersönlichen Empfindungen. Die scheinbar unzusammenhängend
nebeneinander stehenden Dinge, Geweihe, Blüten, Fragmente von
Puppen und Kruzifixen, werden zu einer Sprache, ion der eine
Erfahrung des Lebens sichtbar wird, eine Erfahrung, die die
Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit unseres Seins mit umfasst.
Diese Sprache ist eine Sprache der Malerei, und ihre Elemente
sind Form und Farbe, Komposition und Thematik. Mit großer Energie
leuchten die Farben und entwickeln die grelle Spannung der Kontraste
mit ihren die Komposition beherrschenden Diagonalen. Der Malerin
gelingt so aus einem Zugriff von großer Direktheit und Unbefangenheit
Formulierungen voll von persönlicher Kraft und Authenzität.
Prof. Ulrich Gansert Assistenzprof. von Arik Brauer an der Akademie
für Bildende Künste in Wien, Schillerplatz |
Berichte
zu meinen Ausstellungen erschienen in folgenden Zeitungen/Zeitschriften/TV/Radio:
1992 NÖN Korneuburg Nr. 45
1993 NÖN Neunkirchen Nr. 16
1994 UNSER WÄHRING (Museumszeitschrift) 3. Heft KATALOG
1995 MARIANIST Nr.4 und 5 März und April
95 WASWANNWO Stockerau
Juni 95 RUNDBLICK
Juni 95 NÖN Korneuburg Woche
24/1995 LANGENZERSDORFER HANDELS-UND GEWERBEBLATT
Juni 1995 BEZIRKSZEITUNG FLORIDSDORF
Juni 95 PALETTE 8/95 KLEINE ZEITUNG 27.7.95 TÄGLICH ALLES 9.8.95
1996 NÖN Korneuburg /3.Nov.96
1997 KURIER 6.4.97 NÖN Mödling Wo15/97 NÖN Korneuburg Wo44/97
RUNDBLICK Okt97
1998 DIE PRESSE 7. 5. 98 NÖN Korneuburg 21/20.5.98 24 STUNDEN
FÜR WIEN Okt. 98
1999 RUNDBLICK Mistelbach Okt.99 NÖN Korneuburg Nov. 99 OCTANT
Uni Antwerpen Nov. 99 PARNASS Heft4/99 MARIANIST 4/99
2000 FLORIDSDORFER BEZIRKSZETUNG Mai 2000 FLORIDSDORFER BEZIRKSJOURNAL
Mai 2000 NÖN Korneuburg Mai 2000 NÖN Korneuburg Wo33/2000 NÖN
Korneuburg Wo42/2000 KÄRNTNER WOCHE Aug.2000 MARIANIST (Titelblatt)
Sep.2000 NÖN Korneuburg 47/2000 RUNDBLICK Nov.2000 TREFFPUNKT
KULTUR mit Barbara Rhett am 13.11.2000 (TV-Beitrag in ORF 2)
2001 NÖN Korneuburg Wo11/2001 NÖN Korneuburg Wo14/01 NÖN Korneuburg
Wo 18/01 NÖN Korneuburg 20/01 MITTEILUNGSBLATT DES MUSEUMSVEREINS
LE 3/2001 Radio NÖ Morgenjounal (Radiobeitrag mit Interview)
20. 5. 01 Pressetext Hanakmuseum NÖN Korneuburg 21/01 NÖN Korneuburg
24/01 NÖN Korneuburg 25/01 RUNDBLICK 5/01 RUNDBLICK 6/01 LANGENZERSDORFER
GEMEINDEBLATT Juni01 NÖN Korneuburg 35/01
Radio NÖ Morgenjounal
(Radiobeitrag mit Interview) 20. 5. 01 Text: Bilder der Künstlerin
Martina Schettina sind ab heute im Hanak-Museum in Langenzersdorf
zu sehen. Ihre Werke waren bereits in namhaften Galerien im
In- und Ausland zu sehen.
Judith Weissenböck berichtet: Am Beginn der künstlerischen Arbeit
von Martina Schettina standen farbkräftige Landschaften und
Akte. Später wurde es für die Künstlerin wichtiger, Menschen
und Landschaften zu verbinden. Martina Schettina nennt ihre
Bilder Magierbilder. Magisch ziehen ihre Gestalten andere in
ihren Bann und erzählen Geschichten vom Leben und Lieben und
von der Emanzipation. Die Rolle der Frauen in Martina Schettinas
Bildern hat sich in den Jahren ihres künstlerischen Schaffens
gewandelt.
Zitat Interview: "Und zwar war es so, dass die Frauen
am Anfang immer eher unterdrückt waren in den Bildern und der
Mann eine sehr dominante Rolle gespielt hat... die Frauen sind
dann immer selbstbewusster geworden, im 99-er Jahr habe ich
dann sehr große Bilder gemalt in Acryl-Technik. Da waren dann
einzelne Frauen, die das ganze Bild beherrscht haben."
Im Winter hat die Künstlerin Martina Schettina auch mit keramischen
Arbeiten begonnen. Diese Objekte sind im Gegensatz zu den Bildern
abstrakt.
Die Ausstellung im Hanak-Museum in Langenzersdorf wird heute
um 11 Uhr eröffnet und ist bis 10. Juni zu sehen.
Aus unserem ORF Studio Weinviertel in Hollabrunn hat Judith
Weissenböck berichtet.
Pressetext:
Ausstellung Hanak-Museum Langenzersdorf Eröffnung So. 20. Mai
11 Uhr Martina Schettina besitzt seit 1989 ein Atelier in Langenzersdorf
und begann 1992 mit ihrer umfangreichen Ausstellungstätigkeit,
die sie sowohl in namhafte Galerien Wiens ( Galerie Haslinger
im Arik Brauer Haus) und NÖs führte (Galerie Gruber Krems, ),
aber auch ins Ausland, so z. B. Galerie Mots & Tableaux Brüssel,
Kulturamt der Stadt Bayreuth, D oder die Teilnahme an der Grafik-Triennale
Sofia. Das Kulturamt des Landes NÖ würdigte die Tätigkeit mit
einem Ankauf dreier Bilder, die dann auch bei der Gemeinschaftsausstellung
"Ankauf" im Dokumentationszentrum für moderne Kunst in St. Pölten
gezeigt wurden.
In der Ausstellung im Hanak-Museum Langenzersdorf wird erstmals
der Versuch unternommen, die Entwicklung der Künstlerin von
den ersten Ölbildern (ab 1993) bis zu den heutigen Werken (Magierbilder
in Mischtechnik und Acryl) nachzuvollziehen.
Am Beginn standen farbkräftige Landschaften und Akte. Dann verband
die Martina Schettina den Hintergrund mit den Menschen, um so
etwas auszudrücken: Die Menschen, die magisch andere in ihren
Bann ziehen, stehen vor den Hintergründen aus Landschaften wie
Schauspieler auf einer Bühne und sie erzählen ihre Geschichte:
Vom Leben und Lieben, von seelischen Verstrickungen und von
der Emanzipation. Diese Bilder nennt sie "Magierbilder". Langsam
lösen sich die Frauenfiguren von ihren Magiern - so nennt Schettina
die Männer in ihren Bildern - und auf den großen Bildern des
Jahres 1999 sind die Frauen schon stark genug, um allein ihren
Weg gehen zu können. Die Frau hat sich aus der Unterdrückung
befreit und kann nun als gleichwertige Gegenspielerin dem Mann
gegenübertreten.
Das wird dann ab 2000/2001 sichtbar, wenn wieder magische Männer
das Bild betreten. Diesmal allein. In den letzten beiden Bildern
"Der Magier am Rande der Stadt" und "Der Magier vor der Burg
Kreuzenstein" nimmt die Künstlerin wieder die Herausforderung
an and das gleich in beachtlichen Dimensionen.
Martina Schettina 2001 |
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